La Casita Bella

El Naranjo



Bilder der Umgebung

Wissenswertes über Chiclana und Umgebung

 Im Norden liegen San Fernando und Puerto Real, im Süden der Nachbarort Conil, im Westen der herrliche Atlantik und im Osten Vejer und Medina.

Der Ortskern liegt ca. acht Kilometer vom Strand entfernt, wo der ruhige Familienstrand von Sancti Petri und anschliessend der touristische Strand der La Barrosa liegen.

Im Zentrum findet man alle Denkmäler und Sehenswürdigkeiten, die sich alle in der Altstadt befinden. Im Jahr 1303 wurde Chiclana durch König Alfonso IV zur Stadt erklärt. Der König schenkte die Ländereien jener Ansiedlung Don Alonso Perez de Guzman, Gründer des Herrscherhauses von Medinia-Sidonia.  Unter dem Herzogtum des Hauses “Grande von Spanien“ wurde er durch das Geld, das aus Amerika und den Geschäften auf dem afrikanischen Kontinent kam, reich.

Die letzte Erweiterung fand Ende des XX Jahrhunderts statt, als eine Luxuswohnanlage  neben dem Juwel an Golfplatz von Novo Sancti Petri gebaut wurde, der für die Golfliebhaber vom genialen Severiano Ballesteros entworfen wurde. Die Urbanisation des gleichen Namens öffnet dieser Stadt, die sich bis jetzt dadurch charakterisierte, die Arbeitskräfte der Provinz zu stellen, sowie, in den goldenen Zeiten der Werften, eine „Schlafzimmerstadt“ der Nachbargemeinde Cadiz zu sein,  neue Perspektiven: der Tourismus, ein Tourismus, der bis zu diesem Moment noch sehr wenig ausgenutzt wurde. Diese Siedlung war der Beginn für eine ganze Reihe an Luxushotels, die dafür sorgten, dass der Tourismus in dieser Gemeinde zum qualitativ hohen gezählt werden kann. Dabei umwirbt ganz Chiclana die Touristen und den Bau weiterer Urbanisationen und Villen.

Das Stadtzentrum von Chiclana wird vom Iro Fluss durchkreuzt, der den Ort in "El Lugar" (auf der linken Seite) und "La Banda" (auf der rechten Seite) teilt. Im Zentrum findet man Sehenswürdigkeiten, wie die Kirche San Juan Bautista, den Uhrbogen und die Wallfahrtskirche Santa Ana. Ein weiterer lohnenswerter Besuch ist das Puppenmuseum Marín.

Sancti Petri ist von anthropologischem Interesse. Es ist eine verlassene Thunfischersiedlung, die jetzt zu einem Fischer- und Sporthafen verwandelt wurde. Die Umgebung sind Naturschutzgebiete, die hauptsächlich aus Marschland und Sumpfniederungen bestehen und eine reiche Seevogelwelt aufweisen, in der wir Purpurreiher, Stelzenläufer und Flamingos unter anderen Arten vorfinden.

Am Strand, inmitten des Meers, befinden sich die Ruinen einer Festung des XIII Jahrhunderts und die Überreste des Tempels zu Ehren des Gottes Melkart. Heute ist es unter der Festung Sancti Petri bekannt, die dem Fischerdorf Sancti Petri und der fünf Kilometer entfernten neuen Siedlung Novo Sancti Petri den Namen gegeben hat.

Weltweite Anerkennung geniesst die Qualität der Weine Chiclanas. Die Weinanbaukultur der Stadt, die sich im Einzugsgebiet von Jerez befindet, wird stets aufrecht erhalten, wenn die Anzahl an Weinkellern in den letzten Jahren auch zurück gegangen ist. Der Besuch in einer der Bodegas und das Probieren der Weine dieser Region kann für den Besucher zu einem tollen Erlebnis werden. Dabei wird er feststellen, dass Chiclana, abgesehen von einem guten Klima, Sonne und Meer auch außergewöhnliche gute Weine im Programm hat.

Ein weiterer Pflichtbesuch ist das Kurbad Fuente Amarga, das mit seinen schefelhaltigen Medizinalwassern seit Jahrhunderten bekannt ist und als ideale Ergänzung der SPA´s und Hammambäder, die sich inder Stadt angesiedelt haben, gilt.